Häufig gestellte Fragen:

Sie können Law&Legal mit allen Fragen in folgenden Rechtsgebieten kontaktieren:

  • Allgemeines Vertragsrecht
  • Kaufrecht (Rücktritt; Widerrufs- und Rückgaberecht)
  • Mietrecht
  • Sachenrecht (v.a. Eigentumsfragen)
  • Erb- und Familienrecht
  • Arbeits- und Sozialrecht
  • Gesellschaftsrecht
  • Urheberrecht und Gewerblicher Rechtsschutz
  • Verwaltungsrecht
  • Asylrecht (nur in Bayreuth).

 

Da die Beratung jedoch von sich noch in der Ausbildung befindlichen Juristen erfolgt, sind nicht alle Fälle zur Bearbeitung geeignet. Wir bitten Sie um Verständnis, dass sehr komplizierte und umfangreiche Fälle nicht bearbeitet werden können. Außerdem nehmen wir im Regelfall nur Fälle entgegen, die einen Streitwert von 1500 Euro nicht übersteigen. Wir beraten grundsätzlich nicht in Fragen des Strafrechts und des Steuerrechts.

Jeder kann die Dienste von Law&Legal beanspruchen. Vorrangige Zielgruppe sind jedoch Studierende oder Bedürftige, die keine anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen wollen. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir zahlreiche Anfragen erhalten und unsere Kapazitäten erschöpft sein können.

Sie können unsere Beratung zur Klärung eines rechtlichen Problems in Anspruch nehmen. Wir übernehmen jedoch grundsätzlich nur die außergerichtliche Beratung, wie z.B. die Kommunikation mit der Gegenseite, das Verfassen von Schriftsätzen oder auch das Überprüfen und Entwerfen von Verträgen. Eine Vertretung vor Gericht durch uns ist nicht möglich.

Das Rechtsdienstleitungsgesetz (RDG) sieht in Teil 3 Vorschriften für die außergerichtliche Rechtsberatung durch Personen, die nicht als Anwältin oder Anwalt zugelassen sind, vor. Hier bestimmt § 6 Abs. 2 des RDG die Regeln für eine unentgeltliche Beratung, wonach die Beratung von Laien vorgenommen werden darf, soweit diese von „Volljurist:innen“ angeleitet werden.

Bei unseren Berater:innen handelt es sich um überdurchschnittlich qualifizierte Studierende der Rechtswissenschaften der Fakultäten an den jeweiligen Standorten, die unter Anleitung von zum Richteramt befähigten Volljurist:innen (in der Regel Anwältinnen und Anwälte) Rechtsrat erteilen. Unsere Mitglieder werden Ihren Fall mit größtmöglicher Sorgfalt eines Studierenden der Rechtswissenschaften bearbeiten. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die Beratung nicht durch die uns anleitenden Personen erfolgt.

Sollte Law&Legal sich Ihres Falles annehmen, schließen wir mit Ihnen einen „Beratungsvertrag“ (sog. Mandatsvereinbarung). Wir bitten Sie, zunächst Ihren Fall bei uns einzureichen. Wenn Ihr Fall unseren Kriterien entspricht, meldet sich ein Beraterteam bei Ihnen. Dieses schließt in der Regel den Vertrag mit Ihnen im Erstgespräch ab. Bitte beachten Sie, dass der Vertrag mit dem Verein Law&Legal zustande kommt, nicht mit den betreuenden Rechtsanwält:innen oder den einzelnen studentischen Berater:innen. Zudem steht die Annahme des Falles unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Vereinsvorstand.

Die Beratung ist komplett kostenlos! Es dürfen auch keine anderweitigen vermögenswerten Zuwendungen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Beratungstätigkeit stehen, von uns angenommen werden.

Ja, die Berater:innen sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht gilt für die Berater:innen jedoch nicht. Sie sind beispielsweise wie jedermann dazu verpflichtet, geplante schwere Straftaten zur Anzeige zu bringen, falls sie davon Kenntnis erlangen.

Wenn Sie Law&Legal mit einem Fall beauftragen möchten, senden Sie bitte eine Anfrage über unser Anfrageformular. Die Anfrage sollte eine möglichst detaillierte Schilderung Ihres Problems enthalten. Nach eingehender Prüfung setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung. Dieser Vorgang dauert in der Regel bis zu einer Woche. Bei Überlastung eines Standortes kann es vorkommen, dass ihr Fall auf die Warteliste gesetzt wird. Dies teilen wir Ihnen aber in jedem Fall mit.

Nach erfolgreicher Prüfung Ihres Falles wird dieser an ein Team aus 2-3 Berater:innen übergeben. Den genauen Ablauf besprechen sodann Ihre Berater:innen mit Ihnen. Die Beratung erfolgt individuell und kann je nach Ihrem Bedürfnis sowohl schriftlich, als auch in persönlichen Sprechstunden – ggf. per Telefon oder Videokonferenz – erfolgen.

Unsere Pflicht umfasst eine sorgfältige Beratung, aber ebenso wie ein Rechtsanwalt keinen Erfolg in der Sache. Die als Berater:innen agierenden Studierenden haften im Übrigen nicht nach dem gleichen Maßstab wie ein Anwalt. Zudem ist jegliche Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz haften auch wir als Verein. Bitte beachten Sie, dass Sie keinen Vertrag mit unseren Unterstützer:innen schließen. Vertragliche Ansprüche gegen diese scheiden daher aus.

Wir benutzen vollständig anonymisierte Beratungsunterlagen, um das Wissen in unserem Verein weiterzugeben und den Lerneffekt für die Berater:innen zu erhöhen. In keinem Fall werden Ihre Daten oder der Fall an Dritte weitergegeben, sofern Sie nicht Ihr ausdrückliches Einverständnis dazu erklärt haben.

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